Podcast,  Texte,  Übungen

Spot on JOY oder: Shine your Light!

Übungen & Blickwinkel, wie du dein Lebensgefühl selber zum Leuchten bringen kannst!

Meine Lieben,

nach den Podcasts rund um das Thema Ungewissheit und Unwegsamkeiten in unserem Leben, dachte ich mir: Es wird wirklich einmal wieder Zeit, dass wir uns auf all die Freude, das Schöne in unserem Leben UND Möglichkeiten selbst Einfluss darauf zu nehmen konzentrieren.

Natürlich toben die Stürme um uns herum weiter, das heißt aber nicht, dass es uns dabei ständig schlecht gehen muss, wir im Fokus deprimiert durchs Leben gehen müssen. Der Krieg in der Ukraine ist und bleibt unfassbar! Die Hitze dieses Sommers hat uns gezeigt, dass wir mitten im Klimawandel stehen und wer die Nachrichten sieht, wird täglich mit weiteren Hiobsbotschaften wahrlich überflutet. Heiliger Schreck! Und Corona hat erst vor ein paar Tagen wieder indirekt  bei mir eingeschlagen und meinen geplanten Podcast Interviewpartner in die Quarantäne katapultiert – Jürgen: dir gute Besserung von hier aus und einen guten Verlauf und ich freue mich auf unser spannendes Interview, das wir nun Anfang September für unsere Zuhörer aufnehmen werden.

Übung für deinen Meerblick

©Photo by Niccolò Casagrande on Unsplash

Machen wir einen kurzen Break für eine spontane Übung, ja, genau jetzt! Richtet den Kopf auf & gerade aus, Schultern entspannt sacken lassen. Atmet jetzt langsam ein und noch langsamer aus. Augen diesmal auf! Nun dreht ihr euren Kopf vorsichtig zuerst nach links, ein- & ausatmen, nach rechts und ein- & ausatmen. Kommt wieder zur Mitte. Ist euch etwas aufgefallen? Hat sich euer Blickwinkel und das, was in euer Blickfeld gekommen ist bei dieser gaaanz einfachen Übung vielleicht verändert? Macht die Übung gerne noch einmal bewusst und mit diesem Gedanken. Seht ihr: Geht doch! Und genau darum wird es in dieser Episode gehen: Ich zeige euch eine ganze Reihe unterschiedlichster Möglichkeiten auf, durch die ihr eure inneren & äußeren Blickwinkel weiten und aufs Positive richten könnt. Fühlt in euch, was euch etwas sagt und legt los mit Blick gen Möglichkeiten.

Es gibt immer wieder große, aber vor allen Dingen auch viele kleine, tägliche Dinge, die wir in die Hand nehmen, Impulse, durch die wir unsere Tage ausleuchten können, ja, richtig ausleuchten, erhellen, mitgestalten, schöner machen!

Experimentieren ist angesagt, Freude, Leichtigkeit, mal einfach reinstürzen. Gaaaanz nach dem Motto dieser Podcast Episode: Spot on Joy oder: Shine your Light!! Und los geht’s 😊

Worum geht es in dieser Episode genau – inkl. Podcast Timings

  • Intro 00:00
  • Spot on Joy! Übungen & Blickwinkel, wie ich mein Lebensgefühl selber mehr zum Leuchten bringen kann!
    • Muss ich wirklich so fühlen & reagieren wie ich es immer wieder tue? 4:32
    • Ein kleiner Ausflug zum buddhistischen Blick auf das Thema „Ärger“ 11:58
    • Und: Auch das geht vorbei 15:04
    • Aus Träumen Wirklichkeit machen 17:00
    • Deine LieblingsZeitInseln 19:30
    • Freiraum folgt auf freiräumen 24:18
    • Und noch einmal: Serendipity 25:50
    • Entschleunigung am Abend 28:03
    • Quick Shortcuts zum Glücksgefühl 31:55
  • Das Outro 35:42

Nun habt ihr wie immer die Qual der Wahl: Möchtet ihr den neuen Beitrag lieber lesen oder in Form des Podcasts anhören?
Lesen: Dann geht’s hier direkt weiter.
Anhören? Am Ende dieses Blogartikels findet ihr den Direktlink zum Podcast.
Viel Spaß dabei!! ❤️

Muss ich wirklich so fühlen & reagieren wie ich es immer wieder tue?

©Photo by Ludovic Migneault on Unsplash

Starten wir direkt einmal mit einem gaaaanz großen Thema! Hast du schon einmal darüber nachgedacht, ob du wirklich so fühlen musst, wie du es automatisiert immer wieder tust? Als ich das das erste Mal selber gefragt wurde, war ich recht verwirrt: Natürlich muss ich – dachte ich bis dahin. Die Qualität unseres Lebens ist in hohem Maß davon abhängig, wie wir uns fühlen. Umso mehr Verständnis bis hin zu Liebe wir uns selbst und der Welt entgegenbringen, umso mehr Freude wir uns erlauben zu empfinden, desto besser fühlen wir uns. Jetzt kannst du sagen: Alles schön und gut, aber gerade läuft bei mir alles so Sch*** und was in der Welt parallel passiert stimmt nicht gerade zuversichtlich. Wie soll da Freude aufkommen? Ja, wenn wir darauf warten, dass sie von selber von außen kommt, warten wir vielleicht noch eeeeetwas länger. ABER wenn wir uns folgendes einmal kurz durch den Kopf gehen lassen, DANN könnte das schon anders aussehen – und wir sitzen plötzlich zumindest zum Teil am Steuer!

Die Bestsellerautorin Danielle LaPorte sagt zum Thema:

„Du kannst dir nicht aussuchen, was dir passiert, aber du kannst immer wählen, wie du dich deswegen fühlst.“

Also Ohren auf: Versetze dich einmal in eine Situation, in der du immer wieder mit Stress, Wut, Angst o. ä. reagierst. Fühle hinein, wie in diesen Momenten eine Art Kettenreaktion in dir vonstattengeht. Welche, ich nenne sie einmal, negativen Lieblings-Gefühle, nimmst du in dir wahr? Was machen sie mit dir? Bedrängen sie dich, fühlst du Enge in Brust und vielleicht auch Kopf? Schaue genau hin was passiert und in dir vor sich geht. Ziehe auch in Betracht, wovor diese Gefühle samt weiterer Reaktionen dich bisher beschützt haben oder beschützen wollten. Wofür waren sie gut? Nun fühle in dich hinein und stell dir die Frage: Könnte ich mich als Reaktion in diesem Moment auch anders fühlen und verhalten? Hilft mir der Automatismus wirklich weiter, passt er noch in mein Erwachsenen-Heute? Habe ich des Öfteren im Nachhinein bemerkt, dass all der Druck komplett unnötig war, meine Reaktion übereilt und übertrieben? Tut es dir gut, dich immer wieder so zu fühlen, so zu reagieren? Und: War die Situation wirklich so bedrohlich, ungerecht, ärgerlich, dass deine Stimmung ab dem Moment im Keller war und du dir vielleicht sogar den Rest des Tages komplett vermiest hast?

Wie möchtest du dich fühlen?

Nun ziehe in Betracht, dass es auch eine andere Art, andere Gefühle als Reaktion gibt. Könntest du z. B. versuchen offen zu bleiben und nicht gleich innerlich zu blocken? Hast du vielleicht die Möglichkeit wirklich zuzuhören, worum es deinem Gegenüber geht – ohne gleich vorwegzunehmen, dass sie oder er dir etwas will?  Wie möchtest du dich eigentlich fühlen und wie reagieren – dass du nicht wie so häufig später aus der Situation gehst und dich über dich selber ärgerst? Fühl in dich hinein wie es dir geht, wenn du diese neuen Gefühle und die neue Reaktion wählst. Lass dieses Gefühl tief in dir sinken, genieße es. So könnte es dir also auch gehen!

Übung: Nimm Einfluss auf deine Gefühle & Reaktionen

Ich weiß, das hört sich jetzt erst einmal verrückt an, ich konnte es am Anfang auch nicht glauben, ABER es funktioniert – zum Start ab und an, langsam immer öfter.
Probiere es aus:

©Photo by Amy Hirschi on Unsplash
  • Such dir ein oder zwei Kerngefühle aus, über die du immer wieder stolperst und unter denen du besonders leidest
  • Fühle in eine dir dazu passende Situation
  • Weite deinen Blick und schaue, welche Gefühle dir noch zur Verfügung gestanden hätten?
  • Triff die Wahl: Nimmst du beim nächsten Mal wieder das automatisierte, negative Gefühl wahr, pendle hinüber in das positive, neue. Wie willst du dich fühlen, wie mit der Situation umgehen? Sollen Druck & Angst dich ständig weiter im Griff behalten?
  • Probiere in der Situation etwas zu verlangsamen, nicht gleich zu reagieren, gib dir Raum, das Steuer in die Hand zu nehmen. Jon Kabat-Zinn nennt das Vorgehen so schön: Zwischen Reiz und Reaktion einen Raum schaffen – so wundervoll einfach und dann doch nicht. 😉 In die Shownotes lege ich euch den Link zu einem meiner Lieblingsbücher von Jon „Im Alltag Ruhe finden: Meditationen für ein gelassenes Leben“
  • Übe dieses Pendeln zwischen dem alten & neuen Gefühl, deine Wahl immer wieder: Es funktioniert und schon bald wirst du merken, wie es sich positiv auf dein Leben auswirkt.
  • Schritt für Schritt wird sich deine Wahrnehmung ändern und du switcht schneller zu deiner neuen Art zu fühlen & zu reagieren.

Und dann heißt es so schön: „Wie innen so außen!“. Was denkst du: Ob deine Umwelt auch anders auf dich reagiert, wenn du dein Verhalten gen Offenheit, nicht gleich Zähne fletschen änderst? Und die ganz Spirituellen unter euch & uns gehen sowieso davon aus, dass sich positive Energien anziehen und so noch mehr positive Vibrations in dein Leben kommen. Also: Shine your Light!!!

Ein kleiner Ausflug zum buddhistischen Blick auf das Thema „Ärger“

©Photo by olaf on Unsplash

Wer zum Thema immer noch die Hände in den Schoß legen möchte, der bzw. dem gebe ich noch folgenden Blick auf das Gefühl „Ärger“ aus buddhistischer Sicht mit. Dort gilt Ärger als die negativste Kraft überhaupt, denn er kann alles Gute zerschlagen. Den Schatten, den er über unser Lebensgefühl legt, haben wir sicher alles bereits mannigfach gefühlt oder? Und dann ärgern wir uns noch ziemlich oft über irgendwen oder -was! Der Dalai Lama äußert sich folgendermaßen zum Thema: „Lasse das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören.“

Macht das Sinn? Also lass einfach öfter einmal los und mach dein Herz auf! Auch wenn dein gegenüber ab & an wirklich blöd reagiert: Auch sie oder er unterliegen alten Mustern und Verhaltensweisen, sind dir gegenüber vielleicht unsicher und fallen so aus eigener Befangenheit direkt mit der Tür ins Haus.
Versetz dich in dein Gegenüber, höre zu, gewähre dir und den anderen diesen Raum zwischen Reiz und Reaktion und beschenke dich so mit vielen, neuen Lichtmomenten!

Was habe ich dazu passend gestern Morgen beim Joggen in einem Hörbuch gehört:

Glücklich sein ist eine bewusste Entscheidung!

©Photo by Mo on Unsplash

Nein, damit meine ich nicht, dass immer alles shiny happy ist und ich weiß, dass es Lebenssituationen und -bedingungen gibt, die dunkel sind wie die schwärzeste Nacht. Diese aber sind aber meistens nicht von Dauer, sondern Phasen, an denen wir oftmals sogar wachsen. Wir haben viel öfter die Möglichkeit den Blick doch nach rechts oder links zu wenden und dort Gutes, Möglichkeiten, neue Wege zu erspähen – anstatt uns von Wut und Angst auffressen zu lassen! Bin ICH jeden Tag happy: Oh, nein! Aber ich übe weiter: Ich habe Anfang 2020 nicht alles riskiert, meine Firma geschlossen, einen Großteil meines Lebens hinter mir gelassen ohne zu wissen wo es hinführen wird, um letztendlich das gleiche Gefängnis in meinem Kopf doch weiter mitzuschleppen. 

Noch einmal: Glücklich sein ist eine bewusste Entscheidung! Wie sieht deine Entscheidung für den Rest dieses Tages aus?

Und: Auch das geht vorbei! 

Und dann gibt es selbstverständlich auch die Momente, neuen Situationen, Entscheidungen und und und, die wir uns nicht wirklich schönsehen können. Das möchte ich auch gar nicht von euch verlangen. Ich will mit EXit! nicht alles rosarot malen: Vieles fordert uns wirklich heraus! Trotzdem sind die folgenden Fragen in extrem druckhaften und stressvollen Situationen immer wieder einen Versuch wert:

  • Ist die jetzige Situation in 10 Jahren wirklich noch von Bedeutung?
  • Erinnere ich mich überhaupt noch daran?
  • Sind die Konsequenzen so gravierend?
  • Haben sich frühere zuerst extrem wirkende Konstellationen im Nachhinein doch als nicht wirklich gravierend erwiesen? 
  • Und stehe ich als heutzutage Erwachsener nicht so mit beiden Beinen auf dem Boden, dass ich mit dem Großteil der Konsequenzen leben kann?

Der Gedanke „Auch das wird vorbei gehen“, schafft in mir immer wieder eine gesunde Distanz zum Moment und zu meinen auch automatisierten Gefühlsreaktionen. Probiert es beim nächsten einmal aus.

Und noch ein Mini-Impuls: Könnte sich, wenn sich die erste Aufregung gelegt hat, sogar etwas Gutes für dich aus der Situation ergeben? 

Aus Träumen Wirklichkeit machen

©Photo by carolyn christine on Unsplash

So, meine Lieben, jetzt geht’s um Action im Außen – wichtiger Teil von EXit!, denn nur denken, reden & vornehmen nützt an den meisten Stellen nix!

Also: Helfe zum Start einem deiner Träume Wirklichkeit zu werden! Mach dir bewusst, dass ein großer Teil der Erfüllung deiner Wünsche in deinen Händen liegt. Ja, selber machen hat etwas mit Anstrengung zu tun, aber hat das Hoffen darauf, dass sich deine Träume von selber erfüllen, schon oft zum Ziel geführt? Und denkst du noch länger warten wird das ändern?

Womit soll es losgehen? Wenn du dich beim „dein Leben selber in die Hand nehmen“ noch sehr wacklig auf den Füßen fühlst, beginne doch erst einmal mit einem, sagen wir, kleinen Traum?!

Was könnte das sein? Und jetzt nicht gleich den ganzen Weg betrachten, all die to dos und was du dafür vielleicht noch lernen oder über was du verfügen musst. Mach dir gerne einen Grobplan, damit du die Richtung im Blick hast und dir eine Orientierung gibst. Dann schau erst einmal nur vor deine Füße und was der erste Schritt sein kann – und tu ihn. Und: Hat’s weh getan? Stehst du plötzlich mitten im unwegsamen Neuland und traust dich nicht weiter? Nicht oder? Alles noch kalkulier- & machbar! Dann, hopp, hopp, zum nächsten Schritt und nächsten! Und weil du ja mit etwas Einfachem gestartet hast, bist du schnell am Ziel und kannst von dort aus Revue passieren lassen, dass wirklich DU all das selber gemacht, erlebt und geschafft hast! Ich kann dir sagen: Mit dem gestärkten und wirklich gefühlten Rückgrat wird gleich der nächste Wunsch ungeduldig anklopfen und sagen: Ich will auch ins Leben kommen! 😉

Noch immer unsicher? Dann lass uns das gerne zusammen angehen: Als Coachin habe ich mich vor allen Dingen darauf spezialisiert Menschen zu helfen, in die Veränderung zu kommen und dann auch am Ball zu bleiben. Ich freue mich von dir zu hören und auf unseren gemeinsamen Weg!!

Auch spannend an dieser Stelle: der letzte EXit! Podcast #28. Darin geht es per Hypnose-Meditation zu deinen bereits bestehenden Fähigkeiten & Ressourcen.

Deine LieblingsZeitInseln

©Photo by Camille Brodard on Unsplash

Weiter, weiter, schneller, schneller, höher, höher – immer noch nicht genug geschafft? Wer kennt dieses nicht von selber enden wollende Perpetuum Mobile nicht? Und ich spreche von Perpetuum Mobile = wenn du nicht selber bewusst einen STOP setzt geht es weiter – oft bis in den Burnout! Sehr spannend dazu finde ich den Begriff des Burn-on und den Artikel von Alex Bohn im STRIVE MAGAZIN „Burn-on: Immer am Anschlag“. Zuerst einmal brennen wir nämlich weiter über lange Strecken und oftmals auch voller Begeisterung. Trotzdem ist zu viel zu viel! Deswegen ist es wichtig, dass wir uns LieblingsZeitInseln in unserem Leben schaffen – und sie am besten gleich mit festen Slots in unsere Kalender legen, Zeit konkret blocken, sonst wird wieder nix daraus!

Einer meiner früheren Coaches ging sogar folgendermaßen vor: Zuerst plante er in seinem Kalender Family & Me-Time, Zeit für Sport, Freunde etc. fest ein. Erst dann folgte die Planung des Arbeitsalltags. Das klingt für einige unter uns sicher revolutionär. Attacke bei der nächsten Monatsplanung – los auf den September! 😉

Mit was den Kalender füllen? Spür einmal hinein:

  • Was und wer macht dir besonders viel Freude? Gibt dir Power? Ist dir wichtig? Zur weiteren Inspiration höre gerne in EXit! Podcast #14 zum Thema „Power Charger für deinen Alltag“
  • Wann, wie oft bzw. mit welcher Regelmäßigkeit wirst du dich dem ab jetzt widmen – nicht vergessen: gleich in deinem Kalender blocken. Den Kurztripp vielleicht direkt buchen?

Denke bei dem Ganzen nicht nur an große, „einmal im Jahr“ Dinge! Wichtig sind hier vor allem auch kleine, tägliche Rituale & Inseln, mit denen du deine Batterien auflädst, bevor sie zu arg ins Minus rutschen. Außerdem sollte jeder Tag Glücksmomente für dich enthalten. Das Leben ist zu kurz, um Nährendes zu fern in die Zukunft zu schieben. Keine/r von uns weiß, was morgen sein wird. Wenn uns die letzten zwei, drei Jahres eins gezeigt haben, dann das!

Zeit nur für DICH

©Photo by Taisiia Stupak on Unsplash

Und hier ein Sonderkapitel zur LieblingsZeitInsel: Was immer wieder gut tut ist Zeit NUR FÜR DICH! Wie wäre es mit einem solchen Tag pro Monat – als Start? Zu dir kommen, in dich fühlen und merken, wo du stehst, wie es dir geht. Etwas machen, auf dass DU absolut Lust hast – ohne auf die Interessen und Bedürfnisse anderer Menschen achten zu müssen?

Der vorhin schon einmal zitierte Dalai Lama rät zur Me-Time folgendes: „Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst!“. Schon kleine Änderungen im Alltag zählen, steh doch einmal eine halbe Stunde früher auf und genießt die Stille des Morgens – oder dass du nicht immer bereits ab Aufstehen nur noch aus Hektik & Stress bestehst?! Lege eine kurze Meditation ein, mit der du dich positiv für den Tag ausrichtest. Andere Möglichkeiten: Vielleicht ziehst du dich in der ein oder anderen Mittagspause zurück in einen Park, auf die Bank am Fluss und nur zu dir – für einen Moment die permanente Beschallung ausknipsen. Steig früher aus der Bahn und erkunde die Gegend, an der du sonst immer nur vorbeifährst. Auf was hast du Lust? Schaf dir regelmäßige Routinen, so verankerst du das Positive fest ein deinem Leben – sonst schluckt die Hektik des Alltags schnell wieder alle guten Vorsätze!

Freiraum folgt auf freiräumen

Hmmmm, sicher auch eins deiner Lieblingsthemen 😉 Okay, ich fange mal soft an und spreche bei diesem Punkt nicht gleich wieder von „das Leben aufräumen“, denn sein wir einmal ehrlich: Wer bekommt schon gute Laune wenn’s ums Aufräumen geht. Aber freiräumen? Zumindest mir zaubern die Worte „freiräumen“ und „Freiraum“ ein Lächeln auf die Lippen und ich habe gleich das Gefühl, besser Luft zu bekommen. Meine frühere Agentur hieß übrigens „mainFREIRAUM – Marketing & Kommunikation mir Meerblick“. 😉

Manchmal ist es einfach von allem zu viel: zu viel Stress im Büro, zu viele Verabredungen, zu viel Kram, der zu Hause rumfliegt. Um zum wirklich Wichtigen zu kommen, vielleicht erst einmal wahrzunehmen, was das für mich überhaupt bedeutet, dafür muss ab & an auf ein paar Ebenen aufgeräumt werden.

Dann ist wieder Raum zum Atmen, mal fünfe grade lassen und blaumachen von all den erdrückenden Pflichten. Was? Na klar können wir auch heute noch blaumachen – und irgendwie habe ich im Gefühl, dass es dabei bei vielen von uns letztendlich nur ums „Überstunden etwas in Balance bringen“ gehen wird 😊

Sei wild, sei mutig, mach dich frei & mal blau!

Und noch einmal: Serendipity

©Photo by Yan Ming on Unsplash

Ihr Lieben, in EXit! Podcast #27 hatte ich euch schon mein neues Lieblingswort Serendipity und was es bedeutet vorgestellt. Da es für mich dabei um eine grundsätzliche Lebenseinstellung geht, die wir trainieren können, möchte ich euch an dieser Stelle noch einmal daran erinnern! Wie läuft es seitdem mit eurer „Wachsamkeit gegenüber dem glücklichen Zufall“? Seid ihr gegenüber eurer Umwelt und den Geschehnissen um euch herum wachsamer geworden? Habt ihr euch getraut aus einer scheinbar zufälligen Begegnung oder Situation etwas zu machen – auch wenn das bedeutet, euch ein klein bisschen aus eurer persönlichen Komfortzone zu bewegen? Mal deinem inneren Impuls gefolgt und auf dem Weg nach Hause noch in einem Café eingekehrt oder spontan vor dem Museum gebremst und die späte Schließzeit für neue Eindrücke genutzt? Weite deine Aufmerksamkeit und nimm wahr, was alles um dich herum passiert – das ist viel mehr als wir mit unserem Scheuklappenblick an uns heranlassen. Und nun werde kreativ – dieser Punkt ist wichtig bei Serendipity: Mach aktiv etwas aus der von dir wahrgenommenen Situation, Konstellation, dem Menschen, der neben dir an der Kasse im Museum steht und ein paar Worte mit dir wechselt. Vielleicht besucht ihr die Ausstellung zusammen, inspiriert euch, teilt eure unterschiedlichen Sichtweisen?

Folge spontanen Impulsen, auch wenn du noch nicht alle Auswirkungen absehen kannst! Verbinde scheinbar lose Punkte zu einem neuen Weg, sieh Brücken, wo andere keine sehen und vor allen Dingen: Gehe hinüber! So wirst du deines sogenannten „intelligenten Glückes“ selber Schmied – mehr zum Thema Serendipity in Podcast #28.

Entschleunigung am Abend

©Photo by Gaelle Marcel on Unsplash

Und ab und an ist es gerade wichtig mal Action Action sein zu lassen, den Fuß vom Gas zu nehmen und zu eeeentschleunigen: Ohne Regeneration keine langfristige Power! Neben den sehr wichtigen Me-Pausen am Tag eignet sich natürlich der Abend perfekt dazu Abstand zu all dem Geschehenen zu gewinnen und zur Ruhe kommen. Auch hier helfen Routinen und Ritualen langfristig am Ball zu bleiben. Bis zum Abend waren wir so vielen Reizen und Eindrücken ausgesetzt, dass wir uns oft erschöpft und nahezu überlaufend fühlen. Der ein oder andere Gedanke kreist weiter in unserem Kopf und will keine Ruhe geben. Aber gehen wir voller innerem Stress ins Bett, wachen wir meistens auch unausgeruht auf. Anbei einige Anregungen, den Tag einmal anders ausklingen zu lassen:

  • Ein warmes Bad oder eine warme Dusche beruhigen das System. Außerdem hilft ab & an die Vorstellung, sich den Ärger und Stress des Tages im wahrsten Sinne des Wortes vom Körper & aus dem Kopf abzuwaschen. Vielleicht verwöhnst du dich mit Lavendelbadezusätzen oder -duschgel, cremest dich danach in aller Ruhe und mit Hingabe ein und ab ins Bett.
  • Wenn mit Blick auf den morgigen Tag, der Kopf weiter keine Ruhe geben will: Schreib dir eine to do Liste und lass dann alle Aufgaben los – nun kann dir ja nichts mehr verloren gehen!
  • Hmmm, nun zu einem heiklen Thema: Reize aus = Handy aus!! Und hiermit möchte ich gar keinen ideologischen Vortrag halten, denn wie ich neulich wieder im sehr spannenden Podcast von Tina Müller „Beauty & Beyond“ – in #18 mit der Ärztin Marie Christin Etti erfahren durfte: Das Blaulicht der Handy Bildschirme gibt mehr Blaulicht ab als es die alten Röhrenfernseher getan haben. Problem: Zu viel von diesem Licht verzögert die Melatonin-Ausschüttung. Dieses Hormon ist für unseren Schlaf-Wach-Rhythmus zuständig und so kann das Licht unseren Schlaf stören. Als Richtwert wird gesagt: Handy, iPads & Co mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen aaaauuss!
    Zusätzlicher Vorteil: Wir bekommen so kurz vor der Nachtruhe nicht noch weiteren Input, der uns ggfs. den Schlaf rauben würde! Hört euch den eben erwähnten Podcast an, denn in dieser Folge geht es komplett um das aktuell viel besprochene  Thema Schlaf und Schlaflosigkeit. Der Link liegt in den Shownotes bzw. im Blogartikel.
  • Eine ganz zauberhafte Idee hat neulich eine Freundin mit mir geteilt: vorlesen! Sie und ihr Partner lesen sich vor dem Schlafengehen immer einmal wieder gegenseitig etwas vor. Das ist nur was für Kids? Unsinn! Auch wenn ich gerade Single bin, finde ich die Idee ganz zauberhaft und speichere sie mir ab für Stunden der Zweisamkeit in der Zukunft – die Hoffnung aufgeben ist keine Option. 😉

Quick Shortcuts zum Glückgefühl

Last but not least ein paar Abkürzungen gen Glückmomente:

©Photo by Ekaterina Shakharova on Unsplash
  • Hug a loved One! Meine Lieben, gerade seit Corona sind Nähe, Umarmungen aus ganzem Herzen & Co. entschieden zu kurz gekommen. Wie sieht’s aus mit: Bei der nächsten Begrüßung einer deiner Lieblingsmenschen einfach einmal wieder die Arme weit ausbreiten und dein Gegenüber fest an dich drücken – wenn er oder sie keine große Angst vor Corona hat, okay? Oder: Lass dich selber ein auf eine Umarmung, verweile darin, lass zu & los, genieße? Ich weiß: Es ist gar nicht immer so leicht, diese Nähe zuzulassen, Zuwendung anzunehmen, aber es lohnt sich. Umarmungen sind etwas Wunderbares! Los geht’s: Wer ist dein erstes Opfer?! 😊
  • Dazu passend: Lächle öfter fremde Menschen an. Jawohl, richtig gehört: Das kann ein wahrer Stimmungs-SUPER-Booster sein! Sag beim Spaziergang oder Joggen durch den Wald auch einfach einmal „Hallo“ oder „guten Morgen“ oder „schönen Tag“ zu denen, die deinen Weg kreuzen. Im Sauerland, wo ich aufgewachsen bin, da ist so etwas ganz normal! Ich hab’s mit in die Stadt genommen. Die meisten Menschen fangen bei einer so unerwarteten, wirklich nur kleinsten Freundlichkeit an zu strahlen, grüßen zurück. Wer’s nicht tut ist selber Schuld, denn: Das tut einfach gut – beiden. So schaffen wir kleine, besondere Begegnungen und lassen die oder den anderen dann wieder weiter in ihrem / seinem Leben ziehen.
  • Sag mal NEIN: Das soll hier an dieser Stell eigentlich nur ein kurzer Reminder sein. Wenn du immer nur die Wünsche und Bedürfnisse anderer erfüllst, vielleicht dabei sogar Dinge tust, die dir nicht gut tun, wie willst du dann den Raum finden für dich und deine Wünsche? Wie Fortschritte machen auf deinem Weg? Ich spreche nicht davon, dass du zum Narzissten werden sollst, aber bei den meisten von uns wäre ab & an ein gesunder Egoismus sicher angebracht oder? Also: Wenn du beim nächsten Mal ein Nein fühlst, sprich es aus. Tu es liebevoll, vielleicht mit einer Erklärung, aber tu es!
  • Look out, reiß deine mentale Barrieren Stück für Stück ein, nimm Kontakt mit einer weiteren Welt auf, hab Mut zu Ungewöhnlichem, Ungewohntem – auch wenn es am Anfang nur kleine Schritte sind! Sei übermütig UND bedenke den auch sehr spannende Blickwinkel: Wenn etwas nicht so läuft, wie du es dir gedacht hast, dann konzentriere dich nicht darauf, dass du gescheitert bist, sondern auf das, was du daraus lernst. Oftmals müssen wir in dem Fall improvisieren, ganz neue Wege ersinnen, die sich in so vielen Fällen als die wirklich große Innovation herausgestellt haben. Immer das gleiche zu tun kann schlecht etwas Neues hervorbringen, oder?

Das Outro

Ich könnte euch noch viele weitere Übungen & Blickwinkel aufzeigen, aber für heute habt ihr sicher erst einmal genug zu verarbeiten UND vor allen Dingen direkt ab jetzt auszutesten. Noch einmal: Nur lesen, anhören, grübeln, träumen, hoffen, wird euch keinen Zentimeter vom Fleck bewegen! #SelfEmpowerment ist angesagt und das bedeutet: Geht in die Übungen, mach die ersten kleinen Schritte, überrascht euch selber wie weit ihr schon seid und so noch viel weiter kommen könnt. Action ist angesagt!

Und nicht vergessen: Glücklich sein ist eine bewusste Entscheidung!

Also: Spot on JOY & Shine your Light!

Bring dich & dein Leben selber zum Leuchten – wünscht dir Elke von EXit!, dem Podcast, der Mut und Lust macht auf Veränderung

Ciao, ciao und tschüss!

Der EXit! Podcast #29: „Spot on JOY oder: Shine your Light!

©Photo by Ray Hennessy on Unsplash

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